UMBAU SCHULBAU

DOKUMENTATION  – AUFNAHME 2 GYMNASIEN WIEN 2, 13

Mittwoch

Am 01.03. trafen wir uns um 8:15h vor dem Bundesgymnasium Zirkusgasse 46. Das Ziel des heutigen Tages war die Aufmaßermittlung der Schule sowie die Höhenermittlung des Innenhofs und der Straße. Erneut wurden wir in verschiedene Gruppen geteilt. Um die Abwechslung zu fördern wurden etwa jene, die am vorherigen Tag im Keller beschäftigt waren, jetzt nach draußen zum Vermessen geschickt. Auch hier gab es wieder Erschwernisse, wie etwa kalte Wetter und den kräftigen Wind. Die Aufgabe war, die Höhe von 3 Punkten des Gebäudes zu vermessen, mit Hilfe derer die Höhe des Schulgebäudes ermittelt werden konnte. Eine andere Gruppe vermaß und begutachtete den Dachstuhl und durfte sich dabei mit einer Unzahl an Tauben – auch toten –  rumschlagen. Die restlichen Leute wurden wieder im Haus verteilt. Erneut wurden die Arbeiten einiger durch die Unterrichtszeiten beschränkt und gestört, denn man konnte nur in den kurzen Pausen die einzelnen Klassenräume besichtigen. Die Klassenräume waren sanierungsbedürftig, aber die Gänge waren recht in Ordnung und frei von Bauschäden. Am Schlimmsten sah der Keller aus.

Nun, da wir mit beiden Schulen fertig sind, müssen wir unsere Daten digitalisieren und präsentationsfähig machen. Die endgültige Entscheidung, welche der beiden Schulen uns als Maturaprojektgrundlage zu Verfügung stehen wird, ist noch unklar und wird später entschieden.

DIENSTAG

Der Tag startete um 8:15h vor der Klostergasse. Wir teilten uns in unsere ausgemachten Gruppen und verteilten uns mit Maßband, Zollstock, Raumbuchblätter und Plänen auf die fünf Geschosse. Wir hatten bis 11:00h für diese Aufgabe Zeit. Die einzelnen Gruppen hatten anfangs ihre Startschwierigkeiten, aber schon nach kurzer Zeit wussten wir alle, was zu tun war und es ging sehr flott voran. Zwei Leute vermaßen den äußeren Teil, während 3 Leute mit dem Innenhof beschäftigt waren. Die restlichen Leute wurden auf die 5 Geschosse verteilt um die einzelnen Räume zu ermitteln. Alle unsere Ermittlungen wurden in ein Raumbuch eingetragen und in den Plänen vermerkt. Last but not Least gab es das Sonderteam, welches das Vergnügen hatte, den Dachstuhl vermessen und zeichnen zu dürfen. Wir hatten natürlich einige Erschwernisse und Einschränkungen. Zum Beispiel konnten wir einige Räume nicht ohne Begleitung des Schulwartes besuchen, weil sie verschlossen waren. Außerdem konnten wir die Klassenräume nur zu bestimmten Zeiten aufsuchen, weil ja gleichzeitig normaler Unterricht stattfand. Deswegen musste die Massenermittlung dieser Räumer besonders schnell gehen.

Als alle Gruppen mit ihren Aufgaben fertig waren, war es ungefähr 11:00h und wir trafen uns alle beim Haupteingang. Zum Schluss hatten wir noch eine Baustellenbesichtigung der BIG in der Kaiserebersdorferstraße 297, wo die Justizanstalt renoviert wird. Die Führung sollte um 13:00 beginnen. Am Objekt in Kaiserebersdorf gab es Unmengen an Bauschäden und falsch ausgeführte Verfahren.

Anfangs hatten wir einen Vortrag und bekamen dann später eine Führung durch das Gebäude, welches sich gerade in der vollen Bauphase befindet.

Um 14:40 wurden wir entlassen und durften nach Hause gehen.

 

MONTAG

Die 4HC startete den Montag um 10:00 in der Klasse.

Es wurden Gruppen für den folgenden Dienstag gebildet, damit die Vermessung und Aufmaßermittlung der Klostergasse (Maturaprojekt) reibungslos verlaufen würde.

Insgesamt gibt es 6 Vermesser (Außengelände) und 14 Personen die in der Schule die einzelnen Räume, welche sich auf 5 Geschosse erstrecken, aufmessen und kontrollieren.

Nachdem die organisatorischen Fragen erledigt hatten, trafen wir uns um 14:00 bei der U-Bahn Station Landstraße, um einen Vortrag von der BIG zu besuchen. Dieser fand in der Zentrale der BIG statt, welches sich bei der Hinteren Zollamtsstraße 1, 1030 Wien, befindet.

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Das Hauptthema war Nachhaltigkeit, wobei das Contracting im Mittelpunkt des Vortrages stand.

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Zum Beispiel wurde hier James Watt genommen, welcher einem Bauern folgendes Angebot machte:

„Ich stelle dir meine Dampfmaschine zur Verfügung und du zahlst mir die Ersparnis, welche du beim Futterherstellen erfährst.“ Dies soll ein Beispiel zur Nachhaltigkeit aus früheren Zeiten sein. Ebenso wurden CO2 Tonnen in Mengen dargestellt und an Extrembeispielen wie Peking veranschaulicht. Die chinesische Hauptstadt leidet unter extremer CO2 Verschmutzung.